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Der Partyschreck - SZ-CinemathekQuelle: AmazonEAN: 4018492239255 19,90 EUR
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Features
Beschreibung
Der indische Statist Hrundi V. Bakshi jagt versehentlich die Kulisse eines Monumentalfilms in die Luft. Doch dank eines Missverständnisses landet er nicht auf der schwarzen Liste des Studiobosses, sondern auf dessen Einladungsliste zu einer Party der Schönen und Reichen. Nicht lange, und Bakshi verwandelt die Nobel-Villa des Gastgebers in ein von Lachsalven und Gag-Kanonaden verwüstetes Schlachtfeld. Hilfe beim witzigen Zerstörungswerk findet er bei einem alkoholisierten Butler und der außer Rand und Band geratenen Haustechnik.Kunden Meinungen
lustig ist was anderes
Datum:27.01.2010 - Rating: 2/5Es tut mir Leid, wenn ich hier gegen die eingefleischten Peter Sellers Fans antreten muss, aber lustig ist der Film nicht... Eher würde ich ihn "zum Nachdenken animirend" bezeichnen, weil es hier mehr um eine soziale Studie geht, die einigermaßen gut gelungen ist. Wieso jedoch dies als eine lustige Komödie verkauft wird, begreife ich nicht - ich habe zu keinem Zeitpunkt gelacht. Die gesamte Laufzeit habe ich nur gehofft und gewartet, dass irgendetwas noch geschieht, was das prädikat "lustig" rechtfertigen würde... Der Film aber lief genauso langweilig weiter wie vorher... vielleicht liegt es an der Stimmung der damaligen Zeit? Kann ich schwer beurteilen... Ich würde diesen Film kein zweites Mal ansehen.
"Peter Sellers ist wunderbar!"
Datum:24.11.2007 - Rating: 4/5Der Partyschreck von 1969 ist ein wahrer
Komödiengeheimtipp, ein Film der mit
minutiös geplanten Gags aufwartet und
dabei fast gänzlich auf Dialoge ver-
zichtet, und es funkioniert fantastisch.
Peter Sellers spielt wunderbar, alles
ist perfekt auf ihn zugeschnitten.
Er erinnert hier, aus heutiger
Sicht stark an Mr. Bean, nur mit etwas
mehr Klasse.
Auch die übrige Besetzung um Claudine
Longet ist stimmig.
Die Ausstattung kann auch überzeugen,
knallbunte Farben, tolle Kostüme und
Musik lassen die Stimmung zum Ende der
60er Jahre gut rüberkommen.
Insgesamt eine entspannte niveauvolle
Komödie mit Anspruch, auch nach fast
30 Jahren.
(DVD)
Tolle Komödie, die nichts an Charme eingebüßt hat!
Datum:05.09.2007 - Rating: 4/5Die Idee zu "Der Partyschreck" kam Regisseur Blake Edwards als er immer wieder hörte wie angetan viele Zuschauer von der lustigen Dinnerparty seines Films "Frühstück bei Tiffany" waren. So widmete er hier einen ganzen Film einer Dinnerparty. Eigentlich bin ich kein großer Fan von Slapstick und kann mich wenig begeistern, wenn ein Witz darin besteht, dass jemand eine Tür ins Gesicht geknallt bekommt oder ähnliches. Im Unterschied zu neueren Komödien dieser Art ist "Der Partyschreck" aber deutlich origineller und auch subtiler, sodass man hier wirklich an den teilweise relativ primitiven Gags seine wahre Freude hat. Hauptverantwortlich dafür ist in erster Linie der grandiose Protagonist. Peter Sellers selbst sagt, dass die Rolle des tollpatschigen Inders Hrundi V. Bakshi seine ihm liebste war. Neben Peter Sellers gibt noch zahlreiche Gäste, die neben ihm aber fast schon zu Statisten verkommen. Am auffälligsten ist da noch Steve Franken, der als betrunkener Kellner an einigen der witzigsten Szenen des Films beteiligt ist. Ein weiterer Star ist das Haus des Gastgebers. Es ist mit allem möglichen Schnickschnack ausgestattet, den es in den 60ern gab und bietet somit jede Menge Freiraum für Peter Sellers, der es schafft am Ende das Haus in völlig verwüsteten Zustand zu verlassen. Tatsächlich wird der Film aber nicht mit fortschreitendem Chaos immer lustiger, sondern verliert gegen Ende sogar etwas an Charme. Die lustigsten Szenen sind nämlich die harmlosen am Anfang, wenn Sellers noch relativ geringfügige Schäden anrichtet und sich dafür entschuldigt. Oder auch seine Bemühungen auf der Party überhaupt Anschluss zu den anderen Gästen zu finden. Natürlich ist "Der Partyschreck" nicht ausschließlich Slapstick, sondern auch eine bissige Satire auf Hollywoods High Society. In erster Linie ist der Film aber einfach nur lustig. Warum aber fast jeder Filmkritiker sagt, dass der "Partyschreck" der lustigste Film aller Zeiten sei, kann ich dann aber doch nicht ganz nachvollziehen. Ein großer Spaß, auch aus heutiger Sicht, ist es aber in jedem Fall!
Tränen gelacht
Datum:04.07.2007 - Rating: 5/5Ich bin sehr froh, dass es diesen Film auf DVD gibt. Ich habe ihn schon x mal gesehen und habe immer wieder Tränen gelacht. Solche Perlen sind selten. Das wirkt alles so leicht gemcht, so perlend, so köstlich. Ob es an Peter Sellers liegt? Für mich ist der Mann einfach genial. Dieser Film ist köstlich, köstlich, köstlich!
Lustiger Film, aber wohl eher was für Sellers-Fans!
Datum:08.04.2007 - Rating: 4/5Habe den Partyschreck jetzt schon 1-2x gesehen und leider wird der Film mit der Zeit zunehmend alberner. Er ist nachwievor sehr gut gemacht, eine durchaus alberne, völlig überdrehte Kömodie mit einem hervorragenden Peter Sellers als Inder Hrundi V. Bakshi.
Naja, das Make-Up sieht ein bisschen doof aus, aber der Akzent im Original von Sellers ist göttlich. Habe so meine ganz eigenen Erfahrungen mit Indern und sie sind wirklich teilweise so.
Naja, glücklicherweise hat der Film einige Highlights, denn sonst würde die Bewertung nicht so positiv ausfallen. Allein die Dinnerszene oder die Badszene sind das Anschauen wert. Auch wie Sellers die technische Anlage des Hauses austestet: Birdie Num Num, oder sich auf recht unkonventionelle Art seinen verlorenen Schuh wieder beschafft. Intelligente Situationkomik gepaart mit Slapstick pur, gerade der ständig besoffene Butler als Sidekick ist eine Kopie von Klassik-Komödianten wie Chaplin und Co.
Die Lowpoints sind leider die teilweise langweiligen Zwischenszenen, die kaum Bedeutung haben, auch das letzte Drittel des Films in der ein Elefant im Pool baden geht, bzw. ein Wasch-oder Spülmittel das ganze Haus in eine Schaumparty verwandelt wirken doch so überdreht und werten den ganzen lustigen Grundtenor den Streifens ab.
Schade, hätte mal der Kömodieklassiker aller Zeiten werden können.
jw
