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Verheimlicht - vertuscht - vergessen: Was 2008 nicht in der Zeitung stand

Verheimlicht - vertuscht - vergessen: Was 2008 nicht in der Zeitung stand

Quelle: Amazon

ISBN: 3426781859
EAN: 9783426781852
Herausgeber: Droemer/Knaur

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Verheimlicht - vertuscht - vergessen: Was 2008 nicht in der Zeitung stand
 

Kunden Meinungen

Diese "Buch" ist Geldverschwendung

Datum:21.07.2010 - Rating: 1/5

Inzwischen scheint Herr Wisnewski nichts mehr zu glauben. Hinter jedem Unfall steckt ein Mordanschlag der Geheimdienste (nicht nur bei Haider), sämtliche Terroranschläge dieser Zeit gehen natürlich ebenfalls auf ihre Kappe egal ob 9/11, Madrid usw. Airbags helfen nicht sie töten, Schulamokläufer gibt es nicht das war auch immer jemand anderes usw.usw.

Der Herr erinnert mich an einen Prophagandaminister aus den 30er Jahren. Er schreit, er wettert, er beschuldigt... es geht gegen jeden der (seiner Meinung nach) zuviel Macht hat. Ob die Geheimdienste aller Nationen oder die Regierungen, allen voran die bösen USA die ja sowieso nichts anderes als die absolute Weltherrschaft anstreben, aller Welt. Niemandem kann man trauen, alle wollen uns unterdrücken und Ausbeuten!

Auch der deutsche Staat bekommt in Wisnewskis "Werken" regelmäßig sein Fett weg. Ja die böse Unrechtssprechung versucht verzweifelt, unschuldige Menschen in das Gefängnis zu bekommen wobei er natürlich nicht vor Beweisfälschung zurückschreckt. Die Beweise für seine Behauptungen bleibt Herr Wisnewski, wie gewohnt, schuldig.

Bemerkenswert das so ein Mensch, der vor haltlose Anschuldigungen in keinster Weise zurückschreckt, sofort zum bösen Unrechtsstaat rennt und dagegen Klagt das er als Antisemit bezeichnet wird. Und das ist er natürlich auch nicht. Wie kann man auch jemanden als Antisemit bezeichnen bloß weil er sagt die Juden wären alles schuld?

Wisnewski tut gut daran zu beten das er nicht eines Tages für all seine Entgleisungen verklagt wird. Kläger gäbe es genügend.

Ich kann natürlich nicht beurteilen ob Wisnewski den ganzen Unsinn den er dort verzapft wiklich glaubt oder ob er nur sehr gut diesen Eindruck erwecken kann um seine Machwerke zu verhöckern... aber sollte ersteres der Fall sein lege ich ihm Fachärztliche Hilfe nahe!

Letztendlich ist dieses "Buch" in der Rubrik Sachbuch denkbar falsch. Fiction oder Märchen wären da angebrachter.

AstRein

Datum:25.02.2010 - Rating: 5/5

also ich muss sagen das die recherchen von Herrn W. sehr genau und ausführlich sind. Ich verfolge viele Dokumentationen und viele freie Journalisten und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Türkei. Sicherlich gibt es einige die eine schlechte Bewertung gegeben haben(Spiegel-ONLINE-Leser), aber um Herrn W. zu verstehen braucht man viel Wissen und Erfahrung in diesem Gebiet. Wer aber spaß dran hat mit verbundenen Augen durch die Weltgeschichte zu laufen, der kann das gerne tun aber bitte benotet nicht alles schlecht was ihr nicht versteht.

Mitdenken beim Lesen erforderlich!

Datum:30.11.2009 - Rating: 2/5

Das Buch kann man mit sehr geteilter Meinung betrachten. Einerseits werden von Gerhard Wisnewski mehrere Themen aus bisher möglicherweise ungewohnten Denkrichtungen betrachtet. Beispielsweise wird man beim Thema Transrapid" automatisch denken: Ganz klar. War viel zu teuer. Ein reines Prestigeobjekt. Gut, dass das beendet wurde". Wisnewski zeigt aber, dass das nicht unbedingt so gesehen werden muss, sondern welche politischen Ränkespiele in Wirklichkeit zum Erliegen dieses Projektes führten. Ähnliche Themen, bei denen man denkt, Bescheid zu wissen, bis man Wisnewskis Informationen liest:
- War Zumwinkel wirklich ein Verbrecher, bzw. warum musste ausgerechnet er als Buhmann dienen?
- War der Linksruck tatsächlich ein solcher?
- Ist die Vermögensanlage Gold" tatsächlich so unanständig und warum wird sie als solche dargestellt?
- Was ist eigentlich so schrecklich an der Korruption bei Siemens?

Wisnewski erinnert an Themen wie Roland Kochs Wahlkampfthema Erziehungslager für straffällige Jugendliche", schreibt über mehrere Phasen der Finanzkrise und die jeweiligen Hintergründe, man erfährt Hintergründe über Obamas Wahlsiege und dass auch hinter Obama zweifelhafte Personen stehen, dass nicht nur in China, sondern auch in Hessen Wahlbeobachter unerwünscht sein können, wie die CDU in Hamburg klammheimlich das Wahlrecht änderte und auf welch interessante Weise eine Anne Will-Sendung aus dem Ruder lief, als die Moderatorin versehentlich Oskar Lafontaine nicht rechtzeitig ins Wort fiel sondern ihn ausreden ließ.

Der Autor geht ausführlich auf den EU-Reformvertrag ein und erläutert, warum niemand von den Unterschreibenden ihn vorher überhaupt gelesen, geschweige denn verstanden haben kann. Die Hintergründe der Georgien-Krise werden beschrieben. In dem Zusammenhang stellt Wisnewski auch ein Interview der ARD mit Putin vor und erläutert, wie es im Original klang, wie das ARD das Interview um schnitt und welche Aussage dann übrig blieb. Die Konflikte in Tibet werden hinterfragt. Etwas sarkastisch sind seine Bemerkungen zu den fehlerhaften Einbürgerungstests.

Es gibt also Positives über das Buch zu sagen. An einigen Stellen wird es aber seltsam. Über Sinn und Ursachen des Glühbirnen-Verbotes kann man sich durchaus streiten. Was aber hat Wisnewskis Erkenntnis, bemannte Raumfahrt sei ungesund, in diesem Jahrbuch zu suchen? Reichlich seltsam auch sein Text, wie schrecklich Kunden angeblich bei Discountern behandelt werden. Einzukaufen scheint für Wisnewski eine Tortur zu sein. Auch seine persönlichen Probleme bei EBay, oder dass in Russland ein kritischer Film über sein Lieblingsthema 9/11 kam - was hat das in diesem Buch verloren?

Bei einigen Themen beginnt der Autor in leider gewohnter Weise, argumentatorisch kräftig übers Ziel hinaus zu schießen. Harmlos ist da noch seine Schilderung, wo auf einer unbedeutenden Demo der - möglicherweise bislang dem Leser unbekannten - Band "Tapesh 2012" bei einem9/11-kritischen Song von einer DGB-Frau das Mikro heruntergezogen" wird, woraus er ableitet, die Demokratie sei am Ende. Oder seine - durchaus berechtigte - Kritik an den Themen Girlsday" und gender mainstreaming", woraus er allen Ernstes ableitet, der Girlsday sei schuld an Arbeitslosigkeit und Einkommensverringerung und über gender mainstreaming solle (kein Witz!) der Mann abgeschafft und die Familien aufgelöst werden. Man bekommt beim Lesen das Gefühl, der Autor hätte Probleme mit Frauen.

Absolut peinlich sind aber seine Verschwörungstheorien, die bei Wisnewski anscheinend nie fehlen dürfen:

1. Noch harmlos ist folgende: Angela Merkel wurde der Karlspreis" verliehen. Nun kann man sich gern fragen, wofür? Aber das ist nicht Wisnewskis Ansatzpunkt. Falsch an der Sache sei vielmehr, dass Karl der Große gar nicht gelebt habe. Selbstverständlich kann man auch die bisher bekannte Geschichtsschreibung und die Biografien historischer Persönlichkeiten immer anzweifeln. Doch Wisnewski geht noch weiter und bezieht sich auf den Chronologiekritiker Illig: 297 Jahre der Geschichtsschreibung im Zeitraum 614 bis 911 haben nicht stattgefunden (Siehe Wikipedia, Erfundenes Mittelalter"). U.a. Karl der Große hat also nie existiert. Das ist sicher eine unterhaltsame Theorie, die aber jeder Mensch selbst hinterfragen kann: Papst Gregor XIII. hatte dies angeblich bei einer Kalenderreform verursacht. Und dieser Fehler soll weltweit von allen Hofchronisten und Wissenschaftlern übernommen bzw. nie bemerkt und kritisiert worden sein? Bis hin nach Persien, Indien oder China soll dieser Fehler anstandslos über die Jahrhunderte hinweg unbemerkt durchgegangen sein? Keine Frage für Gerhard Wisnewski.

2. Der 20 Jahre zurückliegende Tod Franz Josef Strauß`. Laut Wisnewski war Strauß kerngesund und konnte gar nicht einfach so gestorben sein. Also Mord? Möglicherweise, deutet unser Autor an, ohne konkret zu werden. Wer könnte dahinter stecken? Keine Ahnung. Beweise? Nun ja, direkt Beweise nicht gerade, aber...

3. Amokläufer an finnischer Schule. Wisnewski präsentiert uns die Theorie, Amokläufer an Schulen wären nicht die Schüler, die man uns nachher in den Medien präsentiert, sondern angeheuerte Profi-Killer. Wer dahinter steckt, kann der Autor nicht so genau sagen, aber als Leser bekommt man auch ohne diese Informationen mit, dass nur die Regierungen selbst dahinter stecken können. Warum? Warum sollte ausgerechnet im kinderfreundlichen Finnland die Regierung Massaker an Schulen ausrichten lassen? Aus demselben Grund wie in den USA: Um das Waffengesetzt aushebeln zu können, also um in der Bevölkerung eine Stimmung gegen privaten Waffenbesitz zu fördern. Weil, so der Autor, privater Waffenbesitz die Demokratie sichert und davor haben Regierungen natürlich Angst. Wie bitte? Ja, genau das erklärt Herr Wisnewski uns Lesern: Privater Waffenbesitz sichert die Demokratie.

4. Das Allerbeste ist aber seine Version der Verschwörungstheorie, Jörg Haiders Autounfall sei eigentlich Mord gewesen. Sicher hat auch ein Neonazi das Recht auf korrekte Unfall-Aufklärung und wem das Spaß macht, der kann sich auch gern geheimnisvolle Hintergründe zu diesem Todesfall ausdenken. Aber Wisnewskis Begründung, das sei kein Unfall gewesen und vor allem seine Schlussfolgerungen sind derart hanebüchen, dass sie als logischer Tiefpunkt des Buches erwähnt werden müssen:

Gerhard Wisnewski hat beim Betrachten der Unfallfotos folgendes festgestellt: Von allen beschädigten Teilen am Auto gab es immer zwei:
- Zwei fehlende Nummernschilder
- Zwei fehlende Kotflügel
- Zwei fehlende Scheinwerfer
- Zwei Löcher nebeneinander in Motorhaube
- Zwei senkrecht stehende Scheibenwischer
- Zwei fehlende Türen (an einer Seite des Fahrzeugs)

Unglaublich: Stets zwei! Derartig viele Zufälle - so der Autor - wären doch fast wie ein Sechser im Lotto. Und auch als Leser stockt einem der Atem: Ausgerechnet zwei Nummernschilder waren ab. Warum nicht drei oder acht? Oder links sind nur zwei Türen abgebrochen. Warum nicht alle sieben? Oder vorne, die beiden Scheibenwischer! Ganz klar ist also für Wisnewski: Das sind Zeichen, die die Attentäter in mühevoller Kleinarbeit extra so präpariert haben, um der Welt ein Zeichen zu geben. Wir waren hier! Wir können so etwas tun, ohne dass Ihr uns kriegt!" Eine geheime Macht also. Nein, nicht die Illuminaten, denn die hätten ja Kombinationen aus 2 und 3 verwendet. Wer es war? Keine Ahnung. Aber diese Zeichen könnten nicht eindeutiger sein.

Fazit: Gerhard Wisnewski zeigt uns, dass man bei allem, was uns in den Medien präsentiert wird, immer skeptisch bleiben sollte. Und man sollte sich im selber-mitdenken üben. Das vorliegende Buch ist selbst das beste Übungsmaterial dafür.

Wer einen sachlicheren kritischen Jahresrückblick bevorzugt, sollte sich eher "Das kritische Jahrbuch 2008/2009" kaufen, bzw. auch die aktuelleren Ausgaben:
Das kritische Jahrbuch 2008/2009: Nachdenken über Deutschland

Für mich ein Fehlkauf

Datum:10.09.2009 - Rating: 1/5

Leider muss ich gestehen, mir vom Buch deutlich mehr erhofft zu haben. Für meinen Geschmack artet es an zu vielen Stellen in politische Stellungnahmen weit links aussen aus, besonders in dem Beitrag über die hessische Landtagswahl und das Ypsilanti-Desaster. An anderen Ecken lässt sich der Autor zu wilden, undfundierten und äußerst zweifelhaft belegten Spekulationen und Verschwörungstheorien hinreissen, gerade was den Dalai Lama und dessen angebliche Verbindung zur CIA angeht; verlässt sich an dieser Stelle auf Aussagen von Internetseiten und Personen, die bestenfalls als fragwürdig zu bewerten sind. Wenn er dann hier und da von unverhohlen bis hin zu offensichtlich in stumpfen Hass auf die USA überschwenkt (natürlich auch mit Hilfe diverser Verschwörungstheorien sowie Verweisen auf solche) wird es mir zuviel. Ich halte das Buch nur an wenigen Stellen für seriös und kann es leider nicht weiterempfehlen.

O Wunder - nicht verboten?

Datum:27.08.2009 - Rating: 5/5

Ein Gast beim Kunden:

Worüber man sich mittlerweile eigentlich wundern darf:
Dass dieses Buch noch nicht verboten und der
Autor noch nicht wegen "Republikgefährdung" verhaftet ist.
Es sollte doch klar sein:
Wenn die bisherige politische Linie sehr konsquent weiterverfolgt
wird, droht "ethisch und moralisch verdorbenen" Bürgern der
Stacheldraht.
So aber wird den "mündigen Bürgern" beschieden sein:
DUMMHEIT wählt und zahlt, VERLOGENHEIT regiert.

 

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